Mein Standpunkt zur Hundeerziehung                                                                                                             zurück 

Der überwiegende Teil der Hundehalter stellt leider oft genug fest, dass ihre Hunde in Sachen "Sitz, Fuß, Platz" sehr gut trainiert sind, dies meist in den entscheidenden Situationen aber nicht leisten wollen oder es nicht leisten können. Um das Sozialverhalten und die Bedürfnisse des Hundes hat man sich gerade im Welpenalter recht wenig gekümmert, nämlich sich in einer Gruppe sozial zu verhalten und sich am souveränen Status des Menschen zu orientieren.



Dazu gehört die angepasste Begrenzung des Hundes genauso dazu, wie der liebevolle und behutsame Umgang mit ihm. Mit Begrenzung ist nicht das permanente Drücken des Hundes gemeint, sondern der sinnvolle Einsatz unterschiedlichster Möglichkeiten im Umgang mit dem Hund.

 

Es sind nicht die Listenhunde oder "Kampfhunde" sondern die unbegrenzten Hunde, die für Schlagzeilen sorgen und dann ins Tierheim gebracht oder sogar getötet werden müssen. "Sitz, Fuß und Platz" können sie alle. Nie gelernt haben sie, sich angepasst in unserer Welt zu bewegen und eine ernsthafte Beziehung mit  Menschen einzugehen.

 

Als engagierte Hundetrainerin liegt es in meiner Verantwortung, für die Menschen, welche sich vertrauensvoll an mich wenden, Wege zu finden, die Hund und Mensch gleichermaßen gerecht werden und von den Hundehaltern auch akzeptiert und umgesetzt werden können. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, einzig Ihre fachliche Kompetenz zu fördern, sondern auch darin, den Blick für die Verantwortung, die jeder Einzelne von Ihnen übernommen hat, zu schärfen sowie die Emotionen, die in der Partnerschaft mit dem Hund natürlich unser Handeln bestimmen aufzuzeigen.

 

Erziehung hat sehr viel mit Beziehung zu tun, mit Verständnis und der Freude daran, Fehler machen zu dürfen, Konflikte dankbar anzunehmen und als Chance zu nutzen, die Mensch-Hund-Beziehung weiter zu entwickeln. Der höfliche und freundliche Umgang mit dem Menschen sowie der respektvolle Umgang mit dem Tier sollten hier stets die Basis für vertrauensvolle Arbeit sein.

 

Unweigerlich muss dies zu der Erkenntniss führen, sich sowohl von sinnlosen "Softmethoden" wie von "festen Methoden" und vor allem von "gewaltsamen Erziehungsmethoden" eindeutig zu distanzieren!

 

 "Modern und aktuell", JA   -  "Modisch", NEIN

 

Für diese Ideale stehe ich und ich werde auch in Zukunft nicht den immer wechselnden Modetrends und Erziehungshilfsmitteln nacheifern. Diese haben vielfach nichts mit Hundeerziehung zu tun, sondern kosten viel Geld und tragen die Hundehalter oft nur von einer Hoffnungswelle zur nächsten.

 

 

 

Ihre Monika Saus



 

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